Fahrradmode – Mit Sicherheit gut unterwegs

Fahrradbekleidung

David Watkins - Fotolia.com

Fahrradfahren ist ökonomisch sinnvoll, gut für die Umwelt und die körperliche Ertüchtigung. Aber wie passt Mode und Fahrrad fahren zusammen? Der herkömmliche Businessanzug mit Wollanteil und Bundfalte scheint nicht nur auf dem ersten Blick ungeeignet – er ist es zumeist auch. Leiden wird er außerdem, denn die Reibung, die durch den Fahrradsattel entsteht, sorgt für ungleichmäßige Abnutzung. Auch das Hemd oder die Bluse zeigt nach kurzer Fahrt hässliche Schweißflecken. Denkbar ungeeignet also für rasante Fahrten zur Arbeit. Wer es jedoch nicht allzu eilig hat und obendrein nicht dem Dress Code seiner Firma verpflichtet ist, kann sich bei der Auswahl funktioneller Sportbekleidung und sogar spezieller Fahrrad Kleidung die passenden Stücke zusammenstellen und damit dem Trend folgen.

Fahrrad Kleidung wird aus Spezialtextilien hergestellt, die modernste Techniken einsetzen, um den Elementen zu trotzen. Die Fasern der Kleidungsstücke sind undurchlässig für starken Wind und Regen, zudem sorgen sie für den Transport der Körperfeuchtigkeit nach Außen und dadurch für einen steten Austausch zwischen Luft- und Körpertemperatur. Dass sie zudem modisch und variantenreich sind, versteht sich beinahe von selbst. Fahrrad Mode sollte bei dem Träger (oder Fahrer) nicht nur gut aussehen, sondern auch recht passgenau sein. Kordelzüge im Ärmel- und Hüftbereich sind daher oft anpassbar, für plötzliche Wetterveränderungen sind meist Kapuzen im Kragen integriert und neben verstärktem Rückenteil und Fleece Einlagen verfügen Fahrradjacken auch über zahlreiche Seitentaschen, um darin Kleinigkeiten zu verstauen.

Starken Regenfällen kann mit einem Fahrradponcho begegnet werden, der sich klein zusammenknautschen und leicht transportieren lässt. Fahrradhosen wärmen und verfügen über verstärkte Stofflagen im Schritt, um Reibung und Abnutzung zu vermeiden. Variantenreich wird Fahrrad Kleidung durch die vielen starken Designs. Um im Straßenverkehr aufzufallen – und dies vor allem im Sinne der Sicherheit und weniger durch modische Details, sind Reflektorfasern in die Textilien integriert. Je nach Wetterlage lassen sich die Kleidungsstücke zudem verändern, sodass aus einer Jacke eine Weste werden kann und umgekehrt. Zuletzt muss der Helm Erwähnung finden – das Sicherheitsdetail schlechthin. Der Trend geht zu einfarbigen Modellen, die an Mofahelme erinnern. Aber auch die “windschnittigen” Helme mit auffälligen Designs sind noch topaktuell. In der Hauptsache geht Sicherheit vor- auch wenn Mode dabei zur schönen Nebensache wird.

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